Logo KiJuKuProjekt KiJuKu – Kinder Jugend und Kultur in Brandenburg an der Havel

Das Projekt ist abgeschlossen!

Über die Projektlaufzeit hinaus konnte der Gitarrenkurs bei Singer-Songwriterin Corinna Graubaum aus kommunalen Mittel finanziert und im Bürgerhaus Hohenstücken fortgesetzt werden. Auch der Gitarrenkurs von Kunstpädagogin Petra Kleist überdauerte die Projektlaufzeit von KiJuKu und wurde nach dem Ende des Projektes an der Schule Nord weitergeführt.

Standorte:

  • Interkulturelles Zentrum der BBAG, Gotthardtkirch-Platz 10, Brandenburg
  • Bürgerhaus Hohenstücken, Walther-Ausländer-Straße 1, Brandenburg
  • Jugendclub KiJu, Willibald-Alexis-Straße 28, Brandenburg


Projektzeitraum:

01.09.2010 bis 30.06.2013

Kurstermine:

wöchentlich Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, jeweils 15.30 Uhr

Foto: KiJuKu

Ansprechpartner:

Arndt Sändig: saendig@bbag-ev.de

Ausgangspunkt und Idee des Projektes

Kinder und Jugendliche benötigen Unterstützung, um eigene Potentiale zu erkennen und zu entwickeln. Das gilt nicht nur für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. In Brandenburg/Havel ist die Arbeitslosigkeit hoch, der Anteil „sozial schwacher“ Familien beträchtlich. Bei Familien mit Migrationshintergrund kommen Sprachdefizite als Ursache gesellschaftlichen Isolierungstendenzen hinzu.

Das Projekt zielt auf die regelmäßige Einbindung von Kindern bzw. Jugendlichen ab 12 Jahren aus Familien mit und ohne Migrationshintergrund in unterschiedliche musikalische oder sportlichen Aktivitäten. Dies geschieht im Rahmen von wöchentlichen Kursen. Dabei kommt den Jugendlichen nicht nur die Unterstützung durch die Projektmitarbeitenden zu, sie erfahren auch Anerkennung für ihr Können bei Auftritten, Ausstellungen und Aufführungen.  Das Projekt KiJuKu verfolgt zudem den ambitionierten Ansatz, die Eltern der Kinder einzubeziehen.

Das Projekt bietet kostenlose Freizeitkurse und leistet einen Beitrag für die Stärkung des Selbstwertgefühls der Kinder und der Eltern-Kind-Beziehung. Auch trägt es zum Abbau möglicher Berührungsängste zwischen Kindern unterschiedlicher Herkunft bei. Und natürlich soll das Projekt den Kids vor allem eines bringen: Spaß am Mitmachen!

Besondere Aufmerksamkeit widmet KiJuKu auch Kinder, die nur wenig Unterstützung aus ihrem Elternhaus erfahren, durch die sozialpädagogisch und kunsttherapeutisch Anleitung der Kurse.

 

Angebot des Projektes

  1. drei fachkundig geleitete Kurse für Hip Hop, Gitarre, Gesang und Keyboard (Gruppenstärke 6 bis 10 Kinder)
  2. Präsentation des Erlernten vor Publikum und Eltern in Ausstellungen, Aufführungen und Auftritten
  3. sozialpädagogische und Begleitung der Kurse, Feedbackrunden mit Kursmitarbeitenden und Schulsozialarbeitenden
  4. Einbeziehung der Eltern in Feiern und Vorbereitungen von Aufführungen und Auftritten
  5. Öffentlichkeitsarbeit (Präsentation, Fotodokumentation)


Talent und Begabung der Projektteilnehmenden stehen zwar nicht primär im Blickfeld. Jedoch kann KiJuKu ggf. auch eine weiterführende, professionalisierende Förderung initiieren, wenn einzelne Kinder eine besondere Begabung an den Tag legen.